
Die Forderung nach dem Schutz der Menschenrechte im Iran wird längst nicht mehr ausschließlich von Regierungen oder internationalen Organisationen getragen. In den vergangenen Jahren haben sich mehr als 3.000 politische, wissenschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Persönlichkeiten aus zahlreichen Ländern öffentlich für die Menschen im Iran ausgesprochen. Sie verbindet die Überzeugung, dass das Recht auf Leben, Freiheit und Menschenwürde universelle Werte sind, die überall gleichermaßen gelten müssen.
Zu den Unterzeichnerinnen und Unterzeichnern gehören ehemalige Staats- und Regierungschefs, Ministerinnen und Minister, Parlamentarier, Universitätsprofessoren, Künstler, Menschenrechtsverteidiger sowie Vertreter der Zivilgesellschaft. Trotz ihrer unterschiedlichen politischen und kulturellen Hintergründe eint sie die Sorge über die anhaltenden Menschenrechtsverletzungen und die zunehmende Anwendung der Todesstrafe im Iran.
In ihren Erklärungen bringen sie ihre Solidarität mit den Familien der Opfer, den politischen Gefangenen sowie denjenigen zum Ausdruck, die sich friedlich für Freiheit, Demokratie und die Wahrung der Menschenrechte einsetzen. Gleichzeitig fordern sie die internationale Gemeinschaft auf, Menschenrechtsverletzungen konsequent zu dokumentieren und den Schutz des Rechts auf Leben zu einem zentralen Bestandteil des internationalen Dialogs mit dem Iran zu machen. Diese Forderungen spiegeln sich auch in zahlreichen öffentlichen Erklärungen internationaler Menschenrechtsakteure wider.
Die Unterzeichner betonen, dass dauerhafte Stabilität nur dort entstehen kann, wo rechtsstaatliche Verfahren gewährleistet, Folter verhindert und fundamentale Freiheitsrechte geschützt werden. Die Todesstrafe dürfe niemals als Mittel politischer Einschüchterung oder zur Unterdrückung gesellschaftlicher Kritik eingesetzt werden.
Die Unterstützung von mehr als 3.000 Persönlichkeiten zeigt, dass die Lage der Menschenrechte im Iran weltweit aufmerksam verfolgt wird. Ihre gemeinsame Stimme ist Ausdruck einer internationalen Solidarität, die über politische, kulturelle und geografische Grenzen hinausreicht. Sie erinnert daran, dass der Schutz der Menschenwürde eine gemeinsame Verantwortung der internationalen Gemeinschaft ist und dass jede öffentliche Unterstützung dazu beitragen kann, den Blick auf die Schicksale der Betroffenen zu richten.




