
Die Verteidigung der Menschenrechte kennt keine politischen oder geografischen Grenzen. Auch zahlreiche christliche Kirchen, Bischöfe und kirchliche Verantwortungsträger aus verschiedenen Ländern haben ihre Stimme gegen die Menschenrechtsverletzungen und die Anwendung der Todesstrafe im Iran erhoben. Mit ihrer gemeinsamen Erklärung bringen sie ihre Solidarität mit den Betroffenen zum Ausdruck und erinnern daran, dass die Würde jedes Menschen unantastbar ist.
In ihrer Stellungnahme betonen die Unterzeichner, dass das Recht auf Leben zu den grundlegenden Werten gehört, die unabhängig von Herkunft, Religion oder politischer Überzeugung geschützt werden müssen. Sie verurteilen die zunehmende Zahl von Hinrichtungen sowie die Verfolgung von Menschen, die sich friedlich für Freiheit, Gerechtigkeit und die Achtung der Menschenrechte einsetzen.
Die Kirchenvertreter weisen darauf hin, dass Glaube und Menschenwürde untrennbar miteinander verbunden sind. Wo Angst, Gewalt und Unterdrückung herrschen, seien religiöse Gemeinschaften aufgerufen, ihre Stimme für die Schwächsten zu erheben und sich gegen Unrecht zu stellen. Schweigen angesichts schwerer Menschenrechtsverletzungen könne niemals eine verantwortungsvolle Antwort sein.
Besondere Sorge äußern die Unterzeichner über das Schicksal politischer Gefangener sowie über die Situation von Frauen, jungen Menschen und Angehörigen religiöser und ethnischer Minderheiten. Sie rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Entwicklung der Menschenrechtslage aufmerksam zu verfolgen und sich mit friedlichen und rechtsstaatlichen Mitteln für den Schutz des Lebens und der grundlegenden Freiheiten einzusetzen.
Die gemeinsame Erklärung macht deutlich, dass die Ablehnung der Todesstrafe nicht nur eine politische Forderung ist, sondern auch eine moralische und humanitäre Verpflichtung. Sie erinnert daran, dass jedes menschliche Leben einzigartig ist und niemals zum Instrument staatlicher Einschüchterung oder politischer Repression werden darf.
Mit ihrer Unterstützung senden Kirchen und christliche Führungspersönlichkeiten aus verschiedenen Ländern ein deutliches Zeichen der internationalen Solidarität. Ihr gemeinsamer Appell zeigt, dass der Einsatz für Menschenrechte, Freiheit und das Recht auf Leben Menschen unterschiedlicher Kulturen, Nationen und religiöser Traditionen verbindet. Diese internationale Unterstützung stärkt die Hoffnung, dass die universellen Werte der Menschenwürde und der Gerechtigkeit auch dort verteidigt werden, wo sie besonders bedroht sind.




