
Die Nachricht über sieben junge Frauen, denen im Iran die Hinrichtung droht, sorgt erneut für große Besorgnis. Die Betroffenen sind zwischen 18 und 26 Jahre alt und stehen beispielhaft für das Schicksal vieler junger Menschen, die im Iran schweren Menschenrechtsverletzungen ausgesetzt sind.
Nach den vorliegenden Informationen handelt es sich um:
- Malika Azizi (18)
- Niloufar Esfahani (18)
- Diana Taherzadeh (26)
- Sa’er Gholami (19)
- Romisa Rahimi (18)
- Taraneh Rahimi (18)
- Arghavan Fallahi (25)
Jeder einzelne dieser Fälle erinnert daran, dass die Todesstrafe im Iran weiterhin angewendet wird und insbesondere junge Menschen sowie Frauen einem erheblichen Risiko ausgesetzt sind.
Die internationale Gemeinschaft darf angesichts solcher Entwicklungen nicht schweigen. Erfahrung aus der Vergangenheit zeigt, dass internationale Aufmerksamkeit, öffentliche Solidarität und diplomatischer Druck dazu beitragen können, Menschenleben zu retten und faire rechtsstaatliche Verfahren einzufordern.
Wir rufen Regierungen, internationale Organisationen, Menschenrechtsinstitutionen, Medien und alle Menschen mit Verantwortung dazu auf, sich für den Schutz dieser sieben jungen Frauen einzusetzen und ihre Stimmen gegen die Todesstrafe zu erheben.
Schweigen rettet keine Leben. Internationale Solidarität kann Leben retten.
Stoppt die Hinrichtungen im Iran.




